ORLACS HÄNDE
(A 1924)
mit Live-Filmmusik vom Winterthurer Querflötenensemble
«Orlacs Hände» ist ein Meisterwerk der deutschen expressionistischen Stummfilmära. Virtuos werden Elemente aus den Genres Horror, Kriminalfilm und Science-Fiction miteinander verbunden. Der Film erzählt die haarsträubende Geschichte des Konzertpianisten Paul Orlac, der bei einem Unfall beide Hände verloren hat und dem daraufhin die Hände eines gerade hingerichteten Mörders transplantiert werden. Von nun an wird er von Panikattacken und irrationalen Ängsten gepeinigt. Er glaubt, mit den Händen des Mörders auch dessen Trieb zum Töten übernommen zu haben. Als sein Vater umkommt, gerät der Pianist unter Mordverdacht.
Das Winterthurer Querflötenensemble vertont den Stummfilm live. Unter der Leitung von Andreas Stahel spielen die 19 Flötistinnen, eine Tubistin und ein Pianist Kompositionen von Franz Liszt, Claude Debussy oder Frédéric Chopin, aber auch Improvisationen und eigene Klangkonzepte. Gespielt werden vom Piccolo bis zur Kontrabassflöte alle Instrumente der Querflötenfamilie – genau das richtige Instrumentarium, um den Gänsehaut erzeugenden Bildern dieses Kultstreifens zu ihrer maximalen Wirkung zu verhelfen.
STUMMFILM 90 MIN. REGIE ROBERT WIENE MIT CONRAD VEIDT, ALEXANDRA SORINA, FRITZ KORTNER, CARMEN CARTELLIERI U. A. LIVE-MUSIK WINTERTHURER QUERFLÖTEN-ENSEMBLE UNTER DER LEITUNG VON ANDREAS STAHEL |
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