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Programm

SO 24.1. 20.30 Uhr

Comin' at Ya! Opening Night im Kaufleuten
ab 22.00 Uhr Open-End Party mit DJs Minus 8 und Tricky Chris

MO 25.1. 20.30 Uhr

The Mask

DI 26.1. 18.00 Uhr

It came from Outer Space

MI 27.1. 18.00 Uhr

The Maze

DO 28.1. 18.00 Uhr


20.30 Uhr

The Mask


The Maze

FR 29.1. 18.00 Uhr


20.00 Uhr


22.00 Uhr


24.00 Uhr

Dial M for Murder


House of Wax


Amityville


Revenge of the Shogun Women

SA 30.1. 12.00 Uhr



14.00 Uhr


16.00 Uhr


18.00 Uhr


20.00 Uhr


22.00 Uhr


24.00 Uhr

Tagblatt-Vorstellung
 


House of Wax


The Creeps


Amityville


Dial M for Murder


Treasure of the Four Crowns


Liebe in 3-D

SO 31.1. 18.00 Uhr


20.00 Uhr


22.00 Uhr

Treasure of the Four Crowns


The Creeps


Andy Warhol's Frankenstein

       
     
       

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  Comin' at Ya! (Spanien, Italien 1981)
Regie: Ferdinando Baldi. Drehbuch: Lloyd Battista, Wolf Lowenthal und Eugene F. Quintano, nach einer Erzählung von Tony Petitto. Mit Tony Anthony, Eugene F. Quintano, Victoria Abril, Richard Palace, Lewis Gordon u.a..

Ein absoluter "must-see movie" für Western und vor allem alle 3-D Fans; denn kein andrerer 3-D Film überbietet "Comin' at Ya!" in der Qualität und Quantität von "in-your-face"-Effekten. Wenig Dialog, dafür umso mehr visuelle Effekte! Der Film wird für seine vorzügliche Fotographie, die Musik, Kulissen und Special Effects gerühmt. /
*over-and-under, Polfilterl
B

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  The Mask (Kanada 1961)
Regie: Julian Roffmann. Drehbuch: Frank Taubes, Sandy Haber, Slavko Vorkapich. Kamera: Herbert S. Alpert. Mit Paul Stevens, Claudette Nevins, Bill Walker, Anne Collings, Martin Lavut, Eleanor Beecroft, Stephen Appleby u.a.

Grusel-Thriller: Eine alte indianische Kultmaske aus Südamerika weckt in dem, der sie aufsetzt, den Zwang des Bösen. Teilweise im 3-D-Verfahren gedreht. Erstaunlich, dass dieser Film nicht von William Castle stammt! /
*Anaglyphic, duo-color, rot/grün.
B

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B

  It came from outer space (USA 1953)
Regie: Jack Arnold. Drehbuch: Harry Essex, nach der Erzählung"The Meteor" von Ray Bradbury. Mit Richard Carlson, Barbara Rush, Charles Drake, Russell Johnson, Kathleen Hughes, Alan Dexte, George Eldredge u.a.

Ausserirdische Lebewesen sind in der Wüste von Arizona notgelandet und schlüpfen in die Körper entführter Dorbewohner, um in Ruhe ihr Raumschiff reparieren zu können. An sich friedfertig, werden die Invasoren durch Misstrauen und Furcht der Menschen zur Konfrontation gezwungen. Jack Arnolds erster Science Fiction-Film und 3-D-Streifen gilt als Klassiker der B-Pictures. / *Anaglyphic, duo-color, rot/grün.
B

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  The Maze (USA 1953)
Regie: William Cameron Menzies. Drehbuch: Dan Ullman, nach einer Erzählung von Maurice Sandoz. Mit Richard Carlson, Veronica Hurst, Katherine Emery, Michael Pate, John Dodsworth, Hillary Brooke, Stanley Fraser , Lilian Bond u.a.

Atmosphärischer Thriller mit genialen 3-D Effekten. /
* Anaglyphic, duo-color, rot/grün.
B

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  Andy Warhol's Frankenstein (Italien 1973)
Regie: Paul Morrisey, Anthony Dawson. Drehbuch: Paul Morrisey, Pat Hackett, Tonino Guerra. Mit Joe Dallesandro, Udo Kier, Monique Van Vooren, Arno Juerging, Fiorella Masselli, Srdjan Zelenovic u.a.

Genüssliche Demontage des Frankenstein-Mythos als Vorläufer der Splatterfilms: Udo Kier spielt einen modernen Dr. Frankenstein, der mit Hilfe eines aus Leichenteilen zusammengebauten künstlichen Paares eine neue, serbische Menschenrasse züchten möchte. Das Ganze endet in einem fürchterlichen Blutbad, dem Zuschauer baumeln in eindrucksvollem 3-D, Eingeweide und Leichenteile vor der Nase. ñ Nichts für sensible Gemüter! / * Spacevision, over-and-under, Polfilter.
B

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  Dial M for Murder (USA 1954)
Regie: Alfred Hitchcock. Drehbuch: Frederick Knott, nach seinem gleichnamigen Bühnenstück. Mit Grace Kelly, Robert Cummings, Anthony Dawson , John Williams u.a.

Hitchcocks Verfilmung des erfolgreichen Bühnenstücks von Frederick Knott, in dem es um den scheinbar perfekten Mord eines Ehemanns an seiner Frau geht, wurde, obwohl der Film fast ausschliesslich in einem Raum spielt, in 3-D gedreht. Hitchcock nutzte die Technik geschickt, indem er auf vordergründige 3-D-Effekte verzichtete, aber eine ausgeklügelte Raum-Dramaturgie entwarf, in der die Räumlichkeit betont wird und für die Handlung relevante Gegenstände in den Vordergrund rücken. /
* side-by-side anamorphic, Polfilter.
B

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  House of Wax (USA 1953)
Regie: André de Toth. Drehbuch: Crane Wilbur, nach einem Bühnenstück von Charles Welden. Mit Vincent Price, Frank Lovejoy , Phyllis Kirk, Carolyn Jones, Paul Picerni, Roy Roberts, Angela Clarke, Charles Buchinsky u.a.

Beim Brand seines Ateliers wird ein Bildhauer körperlich und seelisch verletzt. Um sich an der Menschheit zu rächen, präpariert er menschliche Körper als historische Wachsfiguren für sein makabres Kabinett. Im viktorianischen England spielender Gruselfilm der anspruchsvolleren Art, der mit Stereoton und 3-D-Technik experimentiert. /
*side-by-side anamorphic, Polfilter.
B

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  Amityville 3-D (USA 1983)
Regie: Richard Fleischer. Drehbuch:William Wales. Mit Tony Roberts, Tess Harper, Robert Joy, Candy Clark, Leora Dana, John Harkins, Lori Loughlin, Meg Rayn u.a.

Der wenig bekannte dritte Film der Amityville-Horror-Serie um ein mysteriöses Spukhaus ist gemäss Stefan Drössler, Bonner Kinemathek, zweifellos der beste der Serie, weil Regie-Veteran Richard Fleischer geschickt alle Möglichkeiten des 3-D ausprobiert und einfallsreich mit Räumen spielt. Vergeblich versuchen Wissenschaftler und Fernsehteams den violetten Geister-Nebel, der durchs Treppenhaus wabert, in den Griff zu bekommen - er bleibt für sie genauso unfassbar wie für den Zuschauer, vor dessen Nase er zu schweben scheint. /
* over-and-under, Polfilter.
B

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  The Creeps (USA 1997)
Regie: Charles Band. Drehbuch: Benjamin Carr. Mit Rhonda Griffin, Justin Lauer, Bill Moynihan, Kristin Norton, Phil Fondacaro, Jon Simanton, Joe Smith, Thomas Wellington u.a.

Der neuste abendfüllende 3-D Film, den wir finden konnten und alleine deswegen nicht zu verpassen! Ein verrückter Wissenschaftler versucht sich darin, Dracula, Frankenstein und Co. wieder zum Leben zu erwecken. Doch unterläuft ihm bei seiner Arbeit ein schwerwiegender Fehler: Die Monster, die er kreiiert hat sind kleinwüchsig geraten und gar nicht glücklich über ihr Schiksal. Sie sind bereit, alles zu unternehmen, um das Misgeschick des Professors zu korrigieren. Witzige Horrorparodie.
B

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  Revenge of the Shogun Women (Taiwan 1977)
Regie: Mei Chung Chang . Drehbuch: Lin Huang Kun, Terry Chambers. Mit Shirley Han, Pai Ying, Kin Yung Koo, Shiusen Leong, Sang Shi Choan u.a.

Der Rachefeldzug einer Gruppe von Frauen. Der parallel zu Dynasty produzierte 3-D Eastern enthält wieder fantastische Effekte. Nicht zu empfehlen für allzu zarte Gemüter. Feministinnen, auf ins Kino! /
*Super-Touch 3-D over-and-under.
B

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  Treasure of the Four Crowns (Spanien / USA 1983)
Regie: Ferdinando Baldi. Drehbuch: Lloyd Battista, Jim Bryce, Jerry Layurus, nach einer Erzählung von Tony Petito, Gene Quintano. Musik: Ennio Morricone. Mit Tony Anthony , Ana Obregon, Gene Quintano, Francisco Rabal , Jerry Lazarus u.a.

Eine Gruppe von Abenteuerern dringt in die streng bewachte Festung eines dämonischen Sektenführers ein, um magische Kugeln, die der Überlieferugn nach die Kräfte von Gut und Böse kontrollieren zu können, zu entwenden.
"If you never get the chance to see but one 3-D film and you have a choice, make sure it is this one" ist der Kommentar von R.M.Hayes ... /
* Polfilter.
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  Liebe in drei Dimensionen (BRD 1972)
Regie: Walter Boos. Drehbuch: Florian Vollmer. Mit Ingrid Steeger , Evelyn Reese, Christine Lindberg, Achim Neumann, Elisabeth Volkmann , Konstantin Wecker, Rosl Mayr, Dorith Henke u.a.

Wer kann sich nicht an die schräge Ulknudel Ingrid Steeger und an die Sendung KlimBim erinnern?
Bekanntlich eignen sich"Sexfilme" besonders gut für wirkungsvolle 3-D Effekte. Der später bekannt gewordene Konstantin Wecker spielt übrigens den"geilen Rudi" von nebenan. Ein " must-see film" für alle über 18. "Naked German Girls and frying bacon. Top-notch seventy groove." /
* Arrivision over-and-under, Polfilter
B

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  *Stichworte zu den Filmen, die"volts & visions" präsentieren:

Anaglyph: rot-grün oder rot-blau-Verfahren
Side-by-side Anamorphic: Ein Filmstreifen, der beide Bilder nebeneinanderstehend enthält.
Over-under (aka Spacevision): Das rechte und linke Bild sind auf dem gleichen Filmstreifen und zwar übereinander gelagert.
B

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Stereoscopisches Kino bekannt unter dem Titel 3-D, erzielt geschickt die Illusion der räumlichen Tiefe und die Aufhebung der Grenze zwischen Zuschauerraum und Filmhandlung.

Kurze stichwortartige Anmerkungen zur Entwicklung und zu den verschiedenen Techniken:

1922 beginnt die Entwicklung des Anaglyphen-Verfahrens, wo Szenen simultan aus zwei gegeneinander leicht verschobenen Blickwinkeln und komplementär gefiltert aufgenommen werden. Die dreidimensionale Wahrnehmung entsteht durch die Brille, die den Farbstrich wieder herausfiltert.
1936 kommt der erste Farbspielfilm im Anaglyphen-Verfahren in die Kinos.
50er: Hollywood kämpft mit diversen technischen Neuerungen wie 3-D-Filmen gegen die Fernsehkonkurrenz. 1952 macht Arch Oboler mit Bwana Devil den Anfang, gefolgt von Andre de Toth mit House of Wax, (Warner Bros) und Jack Arnold mit Creature of the Black Lagoon.
60er Jahre: Auch das Fernsehen versucht sich auf dem Gebiet 3-D.
80er Jahre: 1983 kommt das Polarisationsverfahren auf. Verwendet werden jeweils zwei Bilder, die vertikal und horizontal übereinander geschoben sind. Der Zuschauer trägt eine neutralgraue Polarisationsbrille, die Farbigkeit der Bilder bleibt erhalten, ohne Brille ist das Bild jedoch weiterhin verschwommen. Nach wie vor sind zwei Kameras für die Aufnahme und zwei Projektoren bzw. Kanäle für die Wiedergabe nötig.
1988 entsteht ein brillenloses 3-D System; es funktioniert ähnlich wie Wackel-Postkarten nach der Linsenrastermethode. Nachteil: der Zuschauer darf seinen Standort nicht verlassen.
1991 taucht das Nuoptix-Verfahren auf deutschen Mattscheiben auf. Hier werden die Bilder durch das auf der einen Seite violett abgedunkelte Brillenglas vom einen Auge etwas später aufgenommen als vom anderen. Der fast simultane Eingang heller und dunklerer Lichtpunkte eines sich horizontal bewegenden Objektes wird vom Gehirn in eine Tiefenwirkung übersetzt - es entsteht ein pseudo-dreidimensionaler Eindruck. Die Bilder bleiben dabei nicht nur farbig, sondern sind auch ohne Brille, allerdings ohne 3-D Effekt, zu sehen. Für die Aufnahme genügt ein Kanal. Allerdings muss die Kamera und das aufgenommene Objekt sich ständig in entgegengesetzter Richtung bewegen, um den Effekt zu erzielen. Dieses Phänomen der Hirntäuschung wurde bereits 1922 von dem deutschen Physiker Carl Pulfrich bei einem Pendelexperiment entdeckt.